Tunisia Fans

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Classement / fans de

Équipe: Tunesien

Tunisia Fans sur soi-même

Die Wurzeln des tunesischen Fußballs liegen in der Zeit als das Land noch
Bestandteil der Grande Nation war. Bis zu den 20er Jahren war es nur den
französischen Kolonialisten vorbehalten, Fußball zu spielen. 1921 gründete
man einen Verband, der dem französischen Fußballverband zwar unterstellt war,
von der tunesischen Bevölkerung jedoch organisiert wurde. Gleichzeitig wurde
auch die erste Nationalliga Tunesiens ins Leben gerufen. Ein wichtiger
Bestandteil der Liga waren auch fest eingeplante Freundschaftsspiele gegen
Mannschaften aus anderen nordafrikanischen Ländern. Ein positiver Nebeneffekt
dieser Regelung war der frühe Kontakt Tunesiens zur internationalen
Fußballbühne.

Mitte der 50er Jahre begann sich der Nationalverband von der französischen
Mutter abzunabeln. Mit der politischen Unabhängigkeit 1956 löste sich der
tunesischen Verband endgültig von den letzten französischen Einflüssen und
der Fédération Tunisieme de Football wurde gegründet. Die ersten Erfolge als
unabhängige Fußballnation ließen nicht lange auf sich warten. 1960 konnte man
die olympische Endrunde erreichen und sich das erste Mal auf internationalen
Parkett beweisen. Zwei Jahre später rollte der Ball auch zum ersten Mal in der
Afrikameisterschaft, bei der Tunesien als erstes französischsprachiges Land
teilnahm. In den 60er und 70er Jahren entwickelte sich der tunesische Fußball
in kürzester Zeit auf ein beachtliches Niveau. Den vorläufigen Höhepunkt
dieser Entwicklung stellte das Erreichen der Weltmeisterschaftsendrunde 1978
dar, in der man sich sehr gut verkaufte. Man schied zwar nach der Vorrunde aus,
konnte jedoch ein Unentschieden gegen Deutschland und sogar einen Sieg gegen
Mexiko feiern.
Erst in den 90er Jahren gab es in Tunesien eine neue Generation von
Spitzenspielern und prompt gelang es auch, sich wieder für die WM-Endrunden
1998 und 2002 zu qualifizieren. Das Überraschende dabei war, das im Aufgebot
fast ausschließlich Spieler aus der tunesischen Liga standen. Dem FTF war es
also geglückt, auch die Spitzenspieler in der Liga zu halten und so die
Qualität des tunesischen Fußballs zu erhöhen.



Tunesien gilt neben Marokko als einer der Motoren des afrikanischen Fußballs,
was das Finale im Afrika-Cup 2004, das Tunesien mit 2:1 gegen Marokko gewann,
gut widerspiegelt.